Fortschritt im Trading verläuft selten geradlinig.
Für Matthias bestand der Weg aus anfänglicher Skepsis, nicht bestandenen Challenges, schwierigen Handelsphasen und Momenten, in denen er sich fragte, ob seine Strategie überhaupt noch funktionierte.
Statt seinen Ansatz ständig zu verändern, lernte er, seinen Backtests zu vertrauen, seine Emotionen zu kontrollieren und diszipliniert zu bleiben.
Heute hat Matthias mit The Trading Pit drei Rewards in Höhe von insgesamt rund 8.500 $ erhalten und tradet weiterhin neben seinem Vollzeitjob.
Wie Matthias zum Trading kam
Matthias lebt in einem kleinen Dorf in Deutschland und arbeitet als Einkäufer bei einem Fahrradunternehmen.
Vor fast zwei Jahren begann er mit dem Trading und betrachtete es zunächst als Hobby neben seinem regulären Beruf.
Auf Prop Trading wurde er durch eine Trading-Community aufmerksam. Dort lernte er verschiedene Strategien kennen, baute sein Marktwissen aus und hörte zum ersten Mal von The Trading Pit.
Am Anfang war er jedoch skeptisch.
Die Vorstellung, dass ein Unternehmen Tradern Kapital zur Verfügung stellt, klang für ihn fast zu gut, um wahr zu sein.
Nachdem er sich genauer über Prop Trading informiert und Beispiele anderer Trader aus der Community gesehen hatte, entschied sich Matthias, mit einer kleineren Challenge zu starten.
Diese Entscheidung war der Beginn seiner Reise mit The Trading Pit.
Warum Matthias sich für The Trading Pit entschied
Bevor Matthias mit Prop Trading begann, nutzte er sein eigenes Kapital für langfristige Investments.
Seine Erfahrungen im kurzfristigen Trading beschränkten sich jedoch größtenteils auf Demokonten.
Prop Trading gab ihm die Möglichkeit, seine Strategie mit mehr Kapital umzusetzen, ohne dafür einen großen Teil seiner eigenen Ersparnisse einsetzen zu müssen.
Mit einem kleinen privaten Konto kann sich der Fortschritt langsam anfühlen. Bei The Trading Pit sah Matthias die Chance, seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und auf größere Ergebnisse hinzuarbeiten.
Das Bestehen seiner ersten Challenge half ihm dabei, einen großen Teil seiner anfänglichen Skepsis abzulegen.
Als der erste Reward tatsächlich auf seinem Bankkonto einging, war für ihn klar, dass das Modell funktioniert.
Rückschläge und nicht bestandene Challenges
Matthias’ erste Versuche waren nicht erfolgreich.
Er verlor mehrere Challenges, weil seine Strategie noch nicht ausreichend entwickelt war und er häufig in seine eigenen Regeln eingriff.
Anstatt seinem getesteten Ansatz zu folgen, versuchte er, cleverer als seine eigene Strategie zu sein.
Diese Erfahrung brachte ihm eine seiner wichtigsten Trading-Lektionen bei: Eine Strategie kann nur funktionieren, wenn der Trader sie auch konsequent befolgt.
Nach diesen ersten Rückschlägen kehrte Matthias zum Backtesting zurück. Er überprüfte seinen Ansatz, passte sein Risikomanagement an und wartete, bis er wieder mehr Vertrauen in seine Strategie hatte, bevor er einen neuen Versuch startete.
Schließlich bestand er eine Challenge und erhielt seinen ersten Reward.
Dieses Ergebnis brachte Erleichterung, beseitigte jedoch nicht alle Schwierigkeiten.
Drei Rewards und rund 8.500 $
Nach seinem ersten Reward erlebte Matthias mehrere schwierige Monate.
Seine Performance verschlechterte sich und er begann, sich zu fragen, ob seine Strategie noch funktionierte.
Statt sie sofort zu ersetzen, überprüfte er die Ergebnisse seiner Backtests.
Die Daten zeigten ihm, dass Verlustphasen bereits Teil der historischen Performance der Strategie waren. Einige Monate konnten Verluste bringen, während andere diese wieder ausglichen.
Das half Matthias, geduldig zu bleiben.
Zu einem Zeitpunkt näherte sich sein Konto dem Verlustlimit. Er reduzierte jedoch sein Risiko, hielt sich weiterhin an seine Regeln und gab seiner Strategie die nötige Zeit.
Das Konto erholte sich schließlich und führte zu einem weiteren Reward.
Mittlerweile hat Matthias mit The Trading Pit drei Rewards in Höhe von insgesamt rund 8.500 $ erhalten.
Trading neben dem Vollzeitjob
Matthias kombiniert Trading weiterhin mit seiner Vollzeitkarriere.
Damit das funktioniert, nutzt er TradingView-Benachrichtigungen, die ihn informieren, sobald seine Strategie ein mögliches Setup erkennt.
Wenn eine Benachrichtigung erscheint, überprüft er den Trade über sein Smartphone oder seinen Laptop. Sobald die Position eröffnet ist, versucht er, nicht mehr unnötig einzugreifen.
Diese Routine ermöglicht es ihm zu traden, ohne die Märkte ständig beobachten zu müssen.
Auch wenn es langfristig sein Ziel sein könnte, vom Trading zu leben, weiß Matthias, dass die Aufgabe eines sicheren Jobs ein großer Schritt ist.
Trading liefert nicht jeden Monat dieselben Ergebnisse. Deshalb sollten Trader seiner Meinung nach ihre Beständigkeit und finanzielle Situation realistisch einschätzen, bevor sie Trading als einzige Einkommensquelle betrachten.
Strategie, Disziplin und emotionale Kontrolle
Für Matthias ist emotionale Kontrolle sogar wichtiger als die Strategie selbst.
Auch eine starke Strategie kann schnell scheitern, wenn ein Trader emotional in eine Position eingreift, zu früh aussteigt oder unnötige Risiken eingeht.
Eine seiner größten Herausforderungen war der Umgang mit Frustration, nachdem er einen Trade verändert hatte.
Er fragte sich, warum er vom ursprünglichen Setup abgewichen war, mögliche Gewinne verpasst oder seinen eigenen Plan ignoriert hatte.
Mit der Zeit lernte er, dass sich diese Momente nicht rückgängig machen lassen.
Die einzige produktive Reaktion besteht darin, das Ergebnis zu akzeptieren, den Bildschirm für eine Weile zu verlassen und sich auf die nächste Gelegenheit vorzubereiten.
Auch Handball spielt für ihn eine wichtige Rolle beim Umgang mit dem psychologischen Druck des Tradings.
Der Sport hilft ihm dabei, abzuschalten, diszipliniert zu bleiben und nicht zu lange über vergangene Trades nachzudenken.
Sein Ziel ist einfach: sich auf den nächsten Trade konzentrieren, nicht auf den letzten.
Matthias’ Rat an andere Trader
Rückblickend ist Matthias der Meinung, dass er zu früh mit Challenges begonnen hat.
Sein Rat an andere Trader lautet, vor dem Start mehr Zeit in Backtesting zu investieren.
Backtesting zeigt nicht nur, ob eine Strategie in der Vergangenheit funktioniert hat.
Es hilft Tradern auch zu verstehen, wie Verlustphasen aussehen können, mit welchem Drawdown sie möglicherweise rechnen müssen und wann es sinnvoll ist, der eigenen Strategie weiterhin zu vertrauen.
Dieses Wissen kann dabei helfen, auch dann diszipliniert zu bleiben, wenn sich die Live-Ergebnisse vorübergehend verschlechtern.
Für Matthias entsteht Vertrauen nicht aus der Erwartung, dass jeder Trade erfolgreich sein muss.
Es entsteht dadurch, die eigene Strategie gut genug zu verstehen, um ihr sowohl in positiven als auch in negativen Phasen zu folgen.
Wie geht es für Matthias weiter?
Matthias möchte seine Trading-Fähigkeiten weiterentwickeln und gleichzeitig die Stabilität seines Vollzeitjobs beibehalten.
Sein Fokus liegt nicht auf drastischen Veränderungen oder darauf, möglichst schnell Ergebnisse zu erzielen.
Er möchte weiterhin Backtests durchführen, sein Risikomanagement optimieren und sich an die Regeln halten, die er für sich definiert hat.
Seine Geschichte zeigt, dass Fortschritt entstehen kann, wenn man auf Rückschläge mit Struktur statt mit Emotionen reagiert.
Von anfänglichen Zweifeln daran, ob Prop Trading überhaupt funktioniert, bis hin zu drei Rewards in Höhe von rund 8.500 $ hat Matthias seinen Fortschritt durch Geduld, Disziplin und Vertrauen in seine Strategie aufgebaut.
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Im vollständigen Interview erzählt Matthias mehr über seinen Weg im Trading, die Lektionen aus seinen ersten nicht bestandenen Challenges und darüber, wie Backtesting ihm geholfen hat, mehr Vertrauen in seine Strategie zu entwickeln.
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